Für Eltern

Lio Dino ist ein Ausgrabungs- und Sammelspiel für Kinder von etwa drei bis sechs Jahren. Es läuft im Browser und auf dem Tablet wie eine App.

Kurz gesagt: Ein Vater hat dieses Spiel für seinen Sohn gemacht und macht es für alle Kinder verfügbar. Es gibt kein Abo, keine Werbung und keine Datensammlung. In der Android-App spielt ihr einen Teil gratis; einmal freigeschaltet (im Elternbereich hinter der Eltern-Sperre), ist alles offen. Kein Konto, kein Login, kein Zeitdruck, kein Verlieren.

Für wen ist das Spiel?

Für Kinder, die noch nicht lesen können. Alles, was wichtig ist, wird vorgelesen: die Namen der Saurier, die Fakten, die Hinweise. Die Bedienung ist auf Fingerwischen und Antippen beschränkt, es gibt keine Menüs tiefer als eine Ebene.

Auf der Startseite schaut Lio aus einem Kreis – ein Tipp auf ihn, und es geht los. Daneben sieht das Kind seine neuesten Dino-Freunde. Es gibt keinen Zeitdruck und nichts, was man verlieren kann. Ein Fund ist ein Fund.

Was dein Kind hier lernt

Die Spiele

Nach der Dinowahl fragt das Spiel „Was spielen wir?“. Das Ausgraben ist das Herz; die anderen Spiele bauen auf den eigenen Funden auf.

Ein Sandfeld mit dunklen Brocken, unten Pinsel, Hammer und Lupe
Ausgraben. Sand wegwischen, harte Brocken mit dem Hammer knacken, das Skelett freilegen. Dann wird der Fund lebendig, brüllt und sagt seinen Namen.
Ein Saurier in wenige große Puzzleteile zerlegt
Puzzle. Der eigene Saurier in drei bis sechs große Teile zerlegt; die Teile rasten ein, wenn sie ungefähr passen.
Ein Saurier neben einem Futterband mit Blättern, Fisch und Fleisch
Füttern. Blatt, Fisch oder Fleisch – und wie viel? „Er möchte drei Happen!“: die Zahl steht groß daneben, gezählt wird laut mit. Der Pflanzenfresser spuckt das Fleisch aus – so bleibt hängen, wer was gefressen hat.
Ein Saurier als Ausmalbild mit Farbtöpfen darunter
Anmalen. Pinsel, Stempel, Farbeimer. Das Bild bleibt gespeichert und der Saurier trägt seine neuen Farben auch in den anderen Spielen.
Zwölf umgedrehte Karten mit Saurier-Rückseiten
Dino-Paare. Zwölf Karten, sechs Paare, jede Runde andere Arten.
Ein schlammiger Triceratops, halb sauber gespritzt, darunter Knöpfe für Wasser und Schwamm
Dino waschen. Erst Blatt, Klette und Schnecke abzupfen, dann abspritzen und schrubben, zuletzt föhnen. Dabei lernt das Kind Körperteile („Wasch den Bauch!“) und das Merkmal der Art.
Ein Stegosaurus auf der Wiese neben einem großen und einem kleinen Nest, unten treiben Eier auf einem Fluss
Eier sortieren. Die Eier schwimmen im Fluss; das Kind zieht sie ins passende Nest – mal nach Größe, mal nach Farbe. Es übt Vergleichen, Farben benennen, Zählen und den Wechsel einer Regel.
Ein Holzbrett mit Erdkacheln, darauf Dinos in Blockformen – ein Brachiosaurus als hohes L, ein T-Rex als Viereck – links eine Wiese mit sieben kleinen Dinos
Dino-Stapel. Jeder Dino hat eine Form, die zu seinem Körper passt: der lange Hals macht ein hohes L, die Flügel einen langen Balken. Das Kind legt sie aufs Brett; ist eine Reihe voll, laufen sie davon und werden gezählt, bis zehn auf der Wiese sitzen. Es übt Formen einpassen, Vorausdenken und Zählen.
Lio steht mit der Lupe in einer Schneelandschaft, Fußspuren führen zu einem Schneehügel, hinter dem eine Schwanzspitze hervorschaut; unten drei große Antwortkarten mit Dinos
Eier-Wanderung. Lio läuft von selbst durch eine von fünf Welten – Wiese, Eis, Höhle, Unterwasser, Vulkan – und zieht eine Kette aus Eiern hinter sich her. An drei Stationen fragt er etwas: Wie viele Eiszapfen? Wer hat diese Spur gemacht? Wessen Schatten ist das? Für jede Antwort kommt ein Ei dazu, am Ende zählen alle zusammen die Eier ins Nest. Unterwegs hilft das Kind mit einer Wischbewegung beim Springen, Rutschen und Klettern – macht es nichts, schafft Lio es nach ein paar Sekunden allein. Es übt genaues Hinschauen, vom Teil aufs Ganze schließen, Zählen und Vergleichen.
Ein großes A auf einer Tafel, das linke Bein schon gefüllt, das rechte halb; Lio läuft auf dem Strich, daneben ein Ankylosaurus mit seinem Namen
Lios Dino-ABC. Groß steht ein Buchstabe auf der Tafel, daneben der Dino, dessen Name damit anfängt. Das Kind fährt ihn mit dem Finger nach – am grünen Punkt beginnen, dem Pfeil folgen, Strich für Strich wie in der Grundschrift; hinter dem Finger füllt er sich, Lio läuft mit. Ist er voll, hüpft der Dino drauf, und es heißt „A wie Ankylosaurus!“. Nur Großbuchstaben und der Anfangslaut, kein Lesen. Es übt die Schreibbewegung, Buchstaben erkennen und genaues Führen des Fingers; im ABC-Buch sammeln sich die geschafften Buchstaben.

Lios Freundebuch

Jeder Dino, mit dem das Kind eine Runde fertig spielt – ausgegraben, gepuzzelt, gefüttert, angemalt, gewaschen, Eier sortiert oder fotografiert –, wird ein Dino-Freund. Jeder Freund bekommt eine Seite in Lios Freundebuch – wo er wohnt, was er gern isst, wie groß er war, wann er lebte, das Foto von der Safari und welche Spiele das Kind schon mit ihm gespielt hat. Die Freunde zählen in vier Stufen: mit 5 Freunden ist das Kind Dino-Kumpel, mit 15 Dino-Profi, mit 25 Dino-Star und mit allen 44 Paläontologin oder Paläontologe. Bei jeder Stufe fliegt ein Stempel ins Buch, der eigene Dino bekommt Hut, Abzeichen und Kette, und ab der zweiten Stufe ist der Pinsel golden. Kein Zeitdruck, kein Zufall, nichts geht verloren: jede Stufe ist erreichbar, in jedem Tempo und mit jedem Lieblingsspiel.

Zu jeder Stufe gibt es eine Urkunde zum Ausdrucken. Ihr findet sie im Bereich für Erwachsene („Für Eltern“ links oben auf der Startseite, dann die Code-Sperre) unter „Freundebuch und Urkunde“: dort könnt ihr den Namen des Kindes eintragen, die Urkunde als Bild speichern oder gleich drucken. Der Name bleibt allein auf eurem Gerät; ohne Eintrag hat die Urkunde eine Linie zum Selberschreiben.

So kommt Lio Dino aufs Tablet

Lio Dino ist eine Web-App. Einmal „zum Startbildschirm hinzugefügt“, startet es wie eine App ohne Browserleiste und läuft nach dem ersten Besuch auch ohne Internet.

  1. iPad und iPhone (Safari): lio-dino.com öffnen, das Teilen-Symbol antippen (das Quadrat mit dem Pfeil nach oben), dann „Zum Home-Bildschirm“. Wichtig: Safari löscht gespeicherte Fortschritte, wenn eine Seite sieben Tage nicht geöffnet wurde. Vom Home-Bildschirm gestartet bleibt alles erhalten.
  2. Android (Chrome): lio-dino.com öffnen, das Menü mit den drei Punkten antippen, dann „App installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“.
  3. Windows und Mac (Edge oder Chrome): lio-dino.com öffnen, in der Adressleiste das Symbol „App installieren“ anklicken.

Es gibt Lio Dino außerdem als eine einzige Datei, die sich per Mail oder USB-Stick weitergeben lässt und ganz ohne Internet läuft – praktisch für Kindergärten und Tablets ohne WLAN. Schreib uns kurz, wir schicken sie.

Datenschutz in zwei Sätzen

Lio Dino sammelt nichts. Es gibt keine Konten, keine Cookies, keine Werbung, keine Analyse-Dienste und keine Inhalte fremder Anbieter; der Spielfortschritt bleibt im Browser des jeweiligen Geräts und wird nirgendwohin übertragen. Auch der Name, den ihr für die Urkunde eintragen könnt, bleibt nur dort.

Die ausführliche Datenschutzerklärung steht auf einer eigenen Seite.

Fehler gefunden? Wunsch?

Schreib eine Mail an hello@prompt-it.me. Im Spiel selbst gibt es denselben Weg: „Für Eltern“ links oben auf der Startseite öffnet nach einer kleinen Code-Sperre den Bereich für Erwachsene – mit dem Fortschritt des Kindes, der Spielzeit, den Urkunden des Freundebuchs und einem Knopf „Fehler oder Wunsch melden“.

Warum gibt es keine Werbung?

Dieses Spiel ist Lio gewidmet, der Dinosaurier über alles liebt. Gratis ausprobieren, einmal freischalten, dann ist alles drin: kein Abo, keine Werbung, keine weiteren Käufe, keine Daten. Den Kauf sehen Kinder nie – er liegt im Elternbereich hinter der Eltern-Sperre. So können Eltern das Tablet beruhigt aus der Hand geben.

Stand: 18. September 2026